Allergietest auf Zahnmaterialien – meine Erfahrung und was dabei herauskam

Viele mit MCAS fragen sich, ob Zahnmaterialien in ihrer Erkrankung eine Rolle spielen. Auch ich habe mir die Frage schon lange gestellt – sowohl für mich persönlich als auch in meiner Beratung. Ein Brennen im Mund kann ein Symptom von MCAS sein, und es kommen auch immer wieder Betroffene mit diesem Symptom zu mir. Dieses Brennen kann viele verschiedene Gründe haben, und eine Allergie im Mundbereich (oder auch ein orales Allergiesyndrom, kurz OAS) kann dazugehören. Es kann also Sinn machen, in diesem Fall die möglichen Auslöser zu prüfen – und was liegt (im wahrsten Sinne des Wortes!) näher als Zahnersatzmaterialien, die wir 24/7 im Mund haben? Als ich letzten Sommer das zweifelhafte Vergnügen einer zerbrochenen Zahnkrone hatte, bin ich dem Thema auf den Grund gegangen. Davon, und von den Erkenntnissen, die sich daraus in der Zwischenzeit ergeben haben, kann ich dir jetzt berichten. Wie das passiert ist, warum du dir eher keine Sorgen um deine Zahnkronen machen musst und wie ich dadurch auf die Idee kam, eine eventuelle Allergie auf Zahnmaterialien testen zu lassen – das erzähle ich dir hier! Wenn du lieber schnell den Teil zum Ablauf des Tests lesen möchtest, kannst du aber auch direkt zu „Der Ablauf des Tests“ weiterscrollen. Wie die Krone zerbrochen ist Passiert ist das natürlich im Urlaub, wo sonst! Die konkrete Ursache war ein hartes Stück Weingummi (oops). Nicht die schlaueste Idee – aber meines Erachtens nach sind das trotz allem manchmal die besten! Ich saß also am See, schaute aufs Wasser, kaute das Weingummi – da tat es ein KNACK im Mund, und dann war nur noch die Hälfte der Krone auf dem Zahn. Warum du dir um deine Kronen aber keine Sorgen machen musst Meine Krone war bereits geschwächt – durch die Tatsache, dass durch die Krone hindurch eine Wurzelbehandlung stattgefunden hatte. Das Keramikmaterial (Metall kommt mir nicht mehr an die Kauleiste!) hatte also schon ein großes Loch in der Mitte, gefüllt mit dem Wurzelfüllmaterial. Insofern war das ein gewisser Sonderfall, und bei einer intakten Krone ist das Risiko dafür sicherlich sehr viel kleiner. Und, was hier natürlich gut war: Der Zahn war durch die Wurzelbehandlung tot, daher hatte ich keine Schmerzen, obwohl nur noch die halbe Krone da war. Ein bisschen süßempfindlich (das kann aber trotzdem vorkommen) und ein ungewohntes Gefühl – aber sonst ganz okay. Wie es zu dieser Wurzelbehandlung kam, und welche Vorsichtsmaßnahmen und Überlegungen ich dabei getroffen habe, ist eine eigene, lange Story. Die sprengt hier klar den Rahmen, aber wenn du dazu was wissen willst oder ich dazu einen eigenen Post schreiben soll, schreib mir das gerne in die Kommentare! Das Thema „tote Zähne – ja oder nein, und wenn ja warum, und wenn nein, warum nicht“ ist dabei eine ganz eigene Geschichte. Ich weiß, dass viele Menschen mit MCAS dazu Fragen haben – diese werde ich leider nicht abschließend klären können. Das spielte in meinen Entscheidungen zwar eine Rolle, aber im Moment sind sich auch Zahnfachleute da nicht wirklich einig. Und es so bleibt es aktuell etwas undurchsichtig. Wie ich auf die Idee kam, eventuelle Allergien auf Zahnmaterial testen zu lassen Im Grunde denke ich das schon seit 2008. Damals bekam ich meine ersten beiden Kronen – und so um die Jahre 2008 bis 2010 fing es bei mir mit MCAS so richtig an. Es gab weitere, sehr gute Gründe, warum mein Körper einfach nicht mehr geschafft hat, was ich ihm damals so zugemutet habe – aber die Zähne und mögliche Allergien auf das dort verwendete Material blieben immer im Hinterkopf. Dann kam also letztes die Jahr zerbrochene Krone. Und während eine Hälfte ja nun verloren war, war die zweite Hälfte noch fest, und so habe ich die mit dem Okay meines Zahnarztes vorübergehend weitergetragen. Das erste größere Fragezeichen entstand schon einige Stunden, nachdem die Krone zerbrochen war: Ich hatte zum ersten (und auch seitdem einzigen) Mal eine Hautreaktion auf die Unterseite meiner Apple Watch. Das ist gar nicht so selten, und sah genauso aus wie die zahlreichen Bilder zu „Apple Watch rash“ – also „Apple Watch Ausschlag“. Es gibt sogar wissenschaftliche Publikationen dazu – denn natürlich habe ich sofort geschaut, welche Bestandteile der Watch hier wohl verursachend in Frage kommen. Die Hauptauslöser sind anscheinend Nickel oder Acrylate (Kleber). Dinge, die prinzipiell auch bei Zahnmaterial eine Rolle spielen können – gibt es hier einen Zusammenhang? Das nächste große Fragezeichen kam, als ich in den folgenden zwei Wochen ein deutliches und dauerhaftes Brennen im Mund entwickelt habe – so, als ob ich täglich zu heiß gegessen hätte. Hatte ich aber nicht. Das ist auch wieder weggegangen – aber ich habe es als Hinweis verstanden. Und da war mir klar: Bevor hier irgendwas repariert und neu festgeklebt wird, lasse ich erst einmal prüfen, ob das überhaupt eine gute Idee ist! Der Ablauf des Tests Welches Labor macht Allergietests auf Zahnmaterialien? Beim nächsten Zahnarzttermin habe ich meinen Zahnarzt darauf angesprochen – der war allerdings… naja, so irgendwo zwischen „wenig überzeugt von der Relevanz“ und „dazu weiß ich nichts“. Gut war allerdings, dass er mir direkt eine Probe von dem geplanten, bereits ausgehärteten Zahnkleber mitgegeben hat. So wie der Zahnkleber dann später auch bei mir im Mund sein wird. Danach war aber auch klar, dass ich die Sache alleine durchziehen muss. Ich habe also in meinem MCAS-Netzwerk gefragt, an welches Labor ich mich wenden könnte. Dort wurden IMD Berlin und Biovis genannt – zwei sehr bekannte Namen also. Das hier ist übrigens in keiner Weise gesponsert – ich berichte einfach, was ich gemacht habe. Initiiert und bezahlt wurde das alles von mir. Also habe ich diese beiden Labore angefragt, welche Tests in meinem Fall sinnvoll wären und wie der Ablauf ist, wenn man nicht zum Labor kommen kann (bei mir aufgrund der Distanz). Dazu habe ich meine E-Mail-Adresse und Telefonnummer hinterlassen. Von Biovis kam leider schnell eine Quasi-Absage, da sie nicht direkt mit Patienten zusammenarbeiten, sondern alles über Praxen läuft. Da mein Zahnarzt sich ja sehr wenig enthusiastisch gezeigt hatte, wusste ich schon, dass das wahrscheinlich schwierig werden würde.
MCAS verstehen: Gibt es eine Heilung? – Teil 5

Willkommen zum fünften (und letzten!) Blogpost in meiner neuen Video-Reihe über das Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS)! Ich habe vor Kurzem ein umfangreiches Interview mit Medpertise.de geführt – insgesamt über zwei Stunden – in dem wir systematisch und Schritt für Schritt über alle wichtigen Themen rund um MCAS gesprochen haben. Da das Interview sehr viel Wissen enthält, veröffentliche ich die Inhalte nicht als einen riesigen Block, sondern: in 15 kürzeren, thematisch sortierten Video-Teilen, in mehreren Blogposts gebündelt, und mit jeweils eigenen Updates, wenn später neue Videos hinzukommen. So kannst du die Inhalte in deinem Tempo ansehen und dir genau die Themen herauspicken, die für dich gerade am wichtigsten sind. Ein wichtiger Hinweis für ganz Ungeduldige 😉 Das komplette Video (über zwei Stunden lang!) habe ich exklusiv auf Patreon hochgeladen – als Dankeschön für den Support meiner Patreon-Unterstützer, die meine ehrenamtliche wissenschaftliche Arbeit an MCAS überhaupt erst möglich machen. Willst du das Video ebenfalls komplett sehen – und nicht in Einzelteilen? Dann würde ich mich über deinen Support auf Patreon sehr freuen! In den höheren Mitgliedschaftsstufen hast du dort außerdem die Möglichkeit, mir direkt Fragen zu stellen und exklusive Podcasts mit bereits beantworteten Fragen zu hören. Über den Button erfährst du, wie du meine Arbeit auf Patreon unterstützen kannst – inkl. aller Unterstützer-Stufen und Vorteile: Unterstütze meine Arbeit bei Patreon Dieser fünfte Blogpost enthält: Teil 12: Gibt es eine Heilung? Meine Antwort auf die am häufigsten gestellte Frage. Teil 13: Zusätzliche Behandlungsmöglichkeiten Teil 14: So hilft dir meine MCAS-Beratung Teil 15: Wichtige Hinweise, wenn du mit MCAS im Internet unterwegs bist: Psychohygiene bei der Nutzung von Online-Gruppen Du findest hier die Videos 12 bis 15 – kompakt, übersichtlich und mit zusätzlichen Erklärungen. Den ersten Blogpost mit Teil 1 und 2 der Videoreihe findest du hier: https://www.mastzellenhilfe.de/mcas-verstehen-symptome-und-grundlagen-teil-1/– darin geht es um die Grundlagen. Den zweiten Blogpost mit Teil 3, 4 und 5 kannst du dir hier anschauen: https://www.mastzellenhilfe.de/mcas-ursachen-und-trigger-teil-2/ – dort erfährst du alles zu Ursachen, Triggern, Aufrechterhaltern und zu Krankheitsbildern, die häufig zusammen mit MCAS auftreten. Den dritten Teil des Blogposts mit den Videos 6 und 7 findest du hier: https://www.mastzellenhilfe.de/mcas-diagnostik-tryptase-teil-3/ – dort geht es um die MCAS-Diagnostik, und welche Rolle die Tryptase dabei spielt. Den vierten Blogpost mit Teil 8, 9, 10 und 11 kannst du dir hier anschauen: https://www.mastzellenhilfe.de/mcas-behandlung-medikamente-lebensstil/ – dort geht es um alle Aspekte der Behandlung: Medikamente, Lebensstil, Ernährung und Darmgesundheit. Dieser fünfte Blogpost bildet den Abschluss der Reihe. Teil 12: Gibt es eine Heilung für das Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS)? Wirst du wieder gesund? Ist MCAS heilbar? Kann ich wieder gesund werden? Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an, was du unter Heilung verstehst. Wenn „gesund“ für dich bedeutet, zum alten Leben voller Überlastung zurückzukehren – wird das wahrscheinlich nicht funktionieren. Wenn „gesund“ bedeutet, wieder ein stabiles, aktives, weitgehend symptomfreies Leben führen zu können – dann ja, das ist für viele möglich. Einfach ist das nicht unbedingt – aber möglich. Was die Daten und Erfahrungen zeigen: MCAS ist veränderlich – Symptome können abklingen, sich verschieben oder remittieren. Dauerhafte Besserung entsteht durch einen ganzheitlichen Ansatz: Medikamente, Ernährung, Triggerarbeit, Nährstoffe, Stressreduktion und Nervensystem. Der Weg braucht Zeit – es ist ein Marathon, kein Sprint. Dein Körper als dein Kommunikationspartner Symptome sind Signale, keine Feinde. Sie zeigen, wo etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist – körperlich oder über Belastung. Wer lernt, diese Signale zu lesen, arbeitet mit dem Körper statt gegen ihn. Das Nervensystem – oft das fehlende Puzzlestück MCAS ist keine psychische Erkrankung, aber Körper und Nervensystem agieren untrennbar und reagieren gemeinsam auf Gefahr. Ein überreiztes System („Alarmstufe Rot“) führt zu Überreaktionen auf Reize – körperlich messbar und psychoneuroimmunologisch belegt. Arbeit am Nervensystem bedeutet, diese Übererregung zu regulieren – durch Atem, Sicherheit, Bewegung, Wahrnehmung und Beachtung vorhandener Konditionierung. Klassische Konditionierung spielt hier eine zentrale Rolle: Der Körper kann Lernmuster entwickeln – und sie wieder verlernen. Die „Tassen-Metapher“ Stell dir den Körper wie eine Tasse vor:Wenn sie überläuft, hast du Symptome. Dann hast du zwei Möglichkeiten: Weniger hineingießen → Belastungen reduzieren (Trigger, Stress, Schadstoffe). Tasse vergrößern → Toleranz erhöhen durch Nervensystem-Arbeit und Resilienzaufbau, Ideal ist die Kombination beider Wege. Nervensystem & Darm – Team statt Einzelspieler Wenn „gar nichts mehr geht“, stecken meisten zwei Ebenen dahinter (einzeln oder häufiger beide): eine Darm-Komponente (z. B. Schleimhaut, Entzündung) und eine Nervensystem-Komponente (Überlastung, Gefahrmodus). Beide zu beruhigen bringt den Körper oft aus dem Dauer-Alarm. Funktional vs. Überreaktion Wenn der Körper auf Schadstoffe oder chronische Überlastung reagiert, ist das keine „Fehlfunktion“ – er schützt sich. Problematisch wird es, wenn die Reaktion auf eigentlich harmlose oder wichtige Reize zielt (z. B. Nährstoffe, Temperatur, positive Emotionen). Dann braucht der Körper Hilfe, diese Toleranz wieder aufzubauen. Wie Toleranzaufbau praktisch aussehen kann Schrittweise Annäherung an vorher unverträgliche Reize. Arbeiten mit anti-entzündlichen und anti-histaminergen Lebensmitteln. Nervensystemarbeit (Atemübungen, Körperbewusstsein, Brain-Retraining-Programme). Parallel medizinische und körperliche Maßnahmen fortsetzen – sie ergänzen sich. Warum „das vertrage ich nicht“ veränderbar ist Was zu Beginn zu viel ist, kann später der Gamechanger werden. Wenn das System ruhiger wird, beginnen Maßnahmen zu greifen, die vorher nicht gingen – egal ob Medikamente, Nährstoffe oder Lebensmittel. Darum lohnt es sich, Maßnahmen, die anfangs nicht gut funktioniert haben, später nochmal neu zu testen. Nicht alles ist gleich Brain Retraining, Hypnose, Meditation – das sind verschiedene Werkzeuge mit unterschiedlicher Wirkweise. Wenn eins nicht passt, heißt das nicht, dass keins passt. Wie bei Medikamenten: ein Antihistaminikum ersetzt kein Schmerzmittel – und umgekehrt. Veränderbarkeit statt Stillstand Der Körper kann lernen, sich beruhigen, Toleranz zurückgewinnen. Das braucht Geduld und Schritt-für-Schritt-Arbeit, aber es funktioniert. Viele merken nach und nach, dass sie wieder mehr vertragen – weil der Körper Sicherheit spürt. FazitHeilung ist kein Zurück, sondern ein Weiter. Es gibt keine Wunderpille, aber viele wirksame Schrauben, an denen man drehen kann – medikamentös, physiologisch, psychoneuroimmunologisch und menschlich. Kernaussagen aus dem Video „Heilung“ hängt davon ab, was man unter gesund versteht. Eine Rückkehr zum alten, überlastenden Lebensstil ist meist nicht realistisch. Die aktuelle schwere Symptomphase ist nicht zwangsläufig dauerhaft. Medikamente sind hilfreich, aber kein alleiniger Lösungsweg. Nachhaltige Besserung braucht einen Ganzkörper- und Ganzlebens-Ansatz. Symptome können als Kommunikation des Körpers verstanden werden. Das Nervensystem ist ein
MCAS verstehen: Die Behandlung von MCAS – Medikamente, Lebensstil und Ernährung – Teil 4

Willkommen zum vierten Blogpost in meiner neuen Video-Reihe über das Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS)! Ich habe vor Kurzem ein umfangreiches Interview mit Medpertise.de geführt – insgesamt über zwei Stunden – in dem wir systematisch und Schritt für Schritt über alle wichtigen Themen rund um MCAS gesprochen haben. Da das Interview sehr viel Wissen enthält, veröffentliche ich die Inhalte nicht als einen riesigen Block, sondern: 👉 in 16 kürzeren, thematisch sortierten Video-Teilen,👉 in mehreren Blogposts gebündelt,👉 und mit jeweils eigenen Updates, wenn später neue Videos hinzukommen. So kannst du die Inhalte in deinem Tempo ansehen und dir genau die Themen herauspicken, die für dich gerade am wichtigsten sind. Ein wichtiger Hinweis für ganz Ungeduldige 😉 Das komplette Video (über zwei Stunden lang!) habe ich exklusiv auf Patreon hochgeladen – als Dankeschön für den Support meiner Patreon-Unterstützer, die meine ehrenamtliche wissenschaftliche Arbeit an MCAS überhaupt erst möglich machen. Willst du das Video ebenfalls komplett sehen – und nicht in Einzelteilen? Dann würde ich mich über deinen Support auf Patreon sehr freuen! In den höheren Mitgliedschaftsstufen hast du dort außerdem die Möglichkeit, mir direkt Fragen zu stellen und exklusive Podcasts mit bereits beantworteten Fragen zu hören. Über den Button erfährst du, wie du meine Arbeit auf Patreon unterstützen kannst – inkl. aller Unterstützer-Stufen und Vorteile: Unterstütze meine Arbeit bei Patreon Dieser vierte Blogpost enthält: Teil 8: Die MCAS-Behandlung – Medikamente (die Basistherapie) Teil 9: Die MCAS-Behandlung – Lebensstil Teil 10: Die MCAS-Behandlung – Ernährung Teil 11: Die MCAS-Behandlung – Darmgesundheit und antientzündliche Ernährung Du findest hier die Videos 8 bis 11 – kompakt, übersichtlich und mit zusätzlichen Erklärungen. Den ersten Blogpost mit Teil 1 und 2 der Videoreihe findest du hier: https://www.mastzellenhilfe.de/mcas-verstehen-symptome-und-grundlagen-teil-1/– darin geht es um die Grundlagen. Den zweiten Blogpost mit Teil 3, 4 und 5 kannst du dir hier anschauen: https://www.mastzellenhilfe.de/mcas-ursachen-und-trigger-teil-2/ – dort erfährst du alles zu Ursachen, Triggern, Aufrechterhaltern und zu Krankheitsbildern, die häufig zusammen mit MCAS auftreten. Den dritten Teil des Blogposts mit den Videos 6 und 7 findest du hier: https://www.mastzellenhilfe.de/mcas-diagnostik-tryptase-teil-3/ – dort geht es um die MCAS-Diagnostik, und welche Rolle die Tryptase dabei spielt. Teil 8: Wie MCAS behandelt wird – die Basistherapie (Medikamente) In diesem Video geht es um die Grundlagen der Behandlung bei MCAS – die sogenannte Basistherapie. Ich erkläre, welche medikamentösen Bausteine typischerweise zum Einsatz kommen, wie Antihistaminika, Mastzellstabilisatoren und Vitamin C zusammenwirken, und warum die individuelle Verträglichkeit entscheidend ist. Die Behandlung ist immer individuell, aber sie folgt bestimmten Grundprinzipien: Antihistaminika blockieren die Wirkung von Histamin (H1/H2-Rezeptoren), Vitamin C unterstützt dessen Abbau, und Mastzellstabilisatoren wie Cromoglicinsäure oder Ketotifen beruhigen die Mastzellen selbst. Ziel ist nicht, alles wegzudrücken, sondern dem Körper Ruhe zu geben, damit weitere Ansätze – wie Ernährung oder Stressreduktion – überhaupt wirken können. ❗ WICHTIG ❗ Ein Video kann immer nur allgemeine Hinweise geben und niemals eine individuelle Empfehlung für Medikation darstellen. Abwägungen rund um Medikamente (wie z.B. die Eignung von Wirkstoffen für dich persönlich, Wechselwirkung mit bestehender Medikation und/oder Erkrankungen, und noch viele andere Fragen) gehören immer in die ärztliche Hand vor Ort. Das Video stellt ausschließlich eine Information als Überblick dar, nie eine konkrete Empfehlung. Kernaussagen aus dem Video Die Basistherapie besteht aus Antihistaminika (H1/H2), Mastzellstabilisatoren und Vitamin C. Medikamente sind kein Muss, aber häufig ein wichtiger erster Schritt. H1-Blocker der 2. Generation oder deren Weiterentwicklungen sind meist risikoärmer als ältere Präparate. Die Wirksamkeit ist individuell und kann nicht vorhergesagt werden. Unverträglichkeiten liegen bei Antihistaminika oft an Hilfs- , Füll- oder Farbstoffen, nicht am Wirkstoff. Reinstoff-Rezepturen (z.B. aus der Klösterl-Apotheke in München) können eine Lösung sein, falls Hilfs- , Füll- oder Farbstoffe unverträglich sind. Das Video zu Teil 8: Wie MCAS behandelt wird – die Basistherapie (Medikamente) (Länge: 9:38 min) Teil 9: Behandlung des Mastzellaktivierungssyndroms (MCAS) – der Lebensstil & Maßnahmen im Alltag Lebensstil ist bei MCAS kein „Nice to have“, sondern häufig der entscheidende Hebel. Medikamente können Stabilität schaffen – die Dauerwirkung entsteht durch konsequente Triggerarbeit, gute Nährstoffversorgung und eine Umgebung, die Toleranz erlaubt. Was du aus dem Video mitnimmst Auslöser vs. Trigger:– Auslöser starten die Eskalation (z. B. Infekt, Unfall, hormonelle Umstellung, …).– Trigger entzünden im Alltag das Feuer (z. B. Lebensmittel, Stress, Hitze/Kälte, Wasserarten, Salicylate/Fruktose/Laktose/Histamin, Sorbit, Oxalat, Lektine, Schadstoffe, Lärm/Vibration, …). Triggersuche – aber intelligent:– Systematisch testen und prüfen statt alles streichen.– Verzicht immer ersetzen, sonst drohen Nährstofflücken (z. B. Calcium, B-Vitamine, Spurenelemente).– Deine individuelle Reaktion ist wichtiger als alle Listen und Verbote. Nährstoffreich statt Angsternährung:– Der Histaminabbau und viele Entgiftungs-/Stoffwechselwege brauchen Mikronährstoffe.– Dauerhafter breiter Verzicht → Risiko für Mangel → mehr Dysregulation. Schadstoffe & TILT:– „Toxicant Induced Loss of Tolerance bzw. schasdstoffinduzierter Toleranzverlust“: akuter/chronischer Kontakt mit Schadstoffen kann die allgemeine Toleranz senken – nicht nur gegenüber Schadstoffen, sondern auch gegenüber Alltagsreizen.– Relevante Felder: Lebensmittelqualität (Pestizide, Konservierungsstoffe), Körperpflege & Kosmetik (Inhaltsstoffe checken), Raumluft/Bau (VOC, Schimmel, alte Holzschutzmittel, PCB, Asbest, Teppichkleber, neue Möbel), Textilien (neue Kleidung). Stress, Selbstgespräche & Systemdynamik:– Stress und Mastzellen befeuern sich gegenseitig.– Negative Selbstgespräche/People Pleasing sind ein physiologischer Stressor – nicht „nur psychisch“.– Leitfrage: Würde ich so mit einer Freundin sprechen? Wenn nein: umstellen. Strategie statt Overload:– MCAS ist ein Marathon, kein Sprint. Ein Schritt nach dem anderen.– Änderungen eine nach dem anderen testen (z. B. 2–4 Wochen), Wirkung prüfen, dann entscheiden.– Use it or lose it: Toleranz mit Bedacht erhalten/aufbauen, nicht alles auf Dauer meiden. Kernaussagen aus dem Video Ein zentraler Baustein bei MCAS ist das systematische Erkennen und Reduzieren individueller Trigger. Häufige Trigger sind u. a. Stress, Schadstoffe, Temperaturwechsel, Lärm, Gerüche, Kleidung, Vibrationen und bestimmte Lebensmittel. Zu viel Vermeidung kann schaden: Nährstoffmangel verschlechtert Mastzellaktivität zusätzlich. Ziel ist gezielte Vermeidung echter Trigger bei gleichzeitiger Nährstoffsicherung. Medikamente wirken nur begrenzt, wenn relevante Trigger weiterhin bestehen. MCAS-Behandlung ist kein Sprint, sondern ein strukturierter, schrittweiser Prozess. Video zu Teil 9: Behandlung des Mastzellaktivierungssyndroms (MCAS) – der Lebensstil & Maßnahmen im Alltag (Länge: 14:27 min) Teil 10: Behandlung von MCAS – die Ernährung. Histamin-Fass statt angstvolles Essen! Warum Ernährung oft eine Rolle spielt – und manchmal gar nicht: Lebensmittel können bei MCAS Trigger sein, müssen es aber nicht. Entscheidend ist, dein Muster zu erkennen. Reaktionen können sofort kommen – oder
MCAS und die Haut – Teil 1: Cocamidopropyl Betaine, ein übersehenes Haut-Allergen (Update 2026!)

Jetzt neu: Der Drogerie-Ratgeber, der aus diesem Blogpost entstanden ist, hat ein Update bekommen! Er ist ab sofort unter https://www.mastzellenhilfe.de/shop/drogerie-ratgeber/ erhältlich. Das ist ein wichtiges Thema – und ich wette, du hast (so wie ich!) vorher noch nie davon gehört. Die Kurzversion für die ganz Eiligen: Cocamidopropyl Betaine (CAPB) ist ein Bestandteil von vielen Pflegeprodukten – vor allem dann, wenn das Produkt schäumt. Es ist z.B. dafür da, den Schaum zu stabilisieren. Ungünstig dabei ist: Cocamidopropyl Betaine kann aber für überraschend viele Menschen (bis zu 7%!) allergen oder reizend sein. Diese 7,2% wurden auch bei Kindern bestätigt. Es kann Ekzeme, Kontaktdermatitis, Entzündungen, Risse in der Haut, Pickel, gereizte Kopfhaut, Hautentzündungen am Augenlid und andere Hautprobleme verursachen. Es gibt also eine Cocamidopropyl Betaine-Allergie. Da es in der Regel in abwaschbaren Produkten vorkommt, dauert es eine ganze Weile, bis sich bei der Benutzung auch Symptome einstellen – so ist es sehr schwer, den Zusammenhang zu bemerken. Außerdem kommt Cocamidopropyl Betaine in so vielen Produkten vor, dass die Symptome bleiben können, auch wenn ein verdächtiges Produkt durch ein verträgliches ersetzt wurde – auch das erschwert es erheblich, eine Zusammenhang zwischen CAPB und den Hautproblemen zu erkennen. Seitdem ich darauf achte, nur Produkte ohne Cocamidopropyl Betaine zu benutzen, sind mehrere ungeklärte Hautprobleme (die ich nicht einmal mit einander in Verbindung gebracht hatte) komplett verschwunden! Eine so einfache Lösung wünsche ich dir auch Gut ist: Cocamidopropyl Betaine muss deklariert werden. Man kann also auf dem Etikett lesen, ob es drin ist oder nicht (Vorsicht: Bei Spülmittel und Waschmittel muss es nur als „amphotere Tenside“ angegeben werden!). Und wenn du jetzt denkst „oh no, keine Lust, so viele Etiketten durchzulesen“ : Die Mühe habe ich mir schon für dich gemacht! Ich habe alle 2600+ (!) entsprechenden Produkte bei den beiden größten deutschen Drogerieketten dm und Rossmann überprüft und in einem praktischen Ratgeber zusammengefasst. (Im Update sind es über 3000 geprüfte Produkte.) Ehrlich gesagt: Es blieben 240 gute Produkte übrig – weniger als 10%! (Im Update sind es 254 Produkte, wobei 30 nicht mehr verfügbare Produkte entfernt wurden und 44 neue Produkte hinzugekommen sind!) Diese 254 Produkte aus 28 Kategorien an Pflege- und Reinigungsprodukten sind auf 53 Seiten zusammengefasst und können zum kleinen Preis von 4,99€ zu dir kommen. Allein die involvierte Recherche und Prüfung hat eine gute Woche gedauert – es macht also viel Sinn, wenn dieses besondere Rad nicht jeder neu erfinden muss Mehr zum Ratgeber, wie du ihn bekommst und welche Inhaltsstoffe noch darin berücksichtigt werden, liest du ganz unten in diesem Blogpost – oder klick einfach auf den Link: Bring mich direkt zum Ratgeber! Auf dieser Seite findest du auch eine kostenlose Leseprobe – so kannst du in den Ratgeber reinschnuppern. Die ganze Geschichte zu Cocamidopropyl Betaine Auch wenn man schon sehr weit gekommen ist auf dem Weg mit MCAS, bleibt eine Sache jedoch gleich: Es gibt immer wieder neue Erkenntnisse, und die Detektivarbeit wird zwar deutlich weniger, hört aber nie ganz auf. So ging es mir auch zuletzt, und ich hoffe, dass meine Erkenntnis für dich auch so ein Gamechanger ist wie für mich! Hast du manchmal entzündete Mundwinkel, rissige Hände, Kontaktdermatitis, Pickel, Rötungen, juckende Kopfhaut, entzündete Haut am Augenlid oder andere ungeklärte Hautprobleme? Für empfindliche Haut kann es viele Gründe geben, aber „meinen“ Grund habe ich bisher noch nirgends gelesen – dabei ist er bei genauerem Hinsehen so banal und einleuchtend. Wie ich auf das Thema Cocamidopropyl Betaine gekommen bin Ich hatte immer mal eingerissene und entzündete Mundwinkel. Ich erspare dir jetzt eine genauere Beschreibung, aber es sah zum einen ziemlich blöd aus und hat zum anderen auch wehgetan! Wenn das mal wieder aufgetreten ist, habe ich mir mit antientzündlichen Cremes geholfen und an Zipp und Zapp gedacht, warum das so sein könnte: Vitaminmangel? Reibung durch bestimmte Zahnseidesticks? Einfach eine weitere mysteriöse Konsequenz von MCAS? Eine Mundwinkelinfektion? (an beiden gleichzeitig, aber sonst nirgends? Hmmmm…) ??? Eine richtige Lösung war aber nie dabei. Das ging dann wieder weg… und kam aber auch immer mal wieder. Bis jetzt. Ich war gerade in Spanien unterwegs, als mir die Zahnpasta ausgegangen ist. Dazu muss ich sagen: Früher hatte ich mal eine Lieblingszahnpasta. Ich habe nur die genutzt, bis sie durch eine Rezepturänderung plötzlich einen Duftstoff enthielt (Ähem: Danke für Nichts, Elmex!). Seitdem bin ich quasi „zwischen Zahnpasten“ und nehme mal diese und mal jene. Also habe ich mir im Supermarkt zwei Zahnpasten gekauft (zwei, falls eine nicht funktioniert – IYKYK). Und es dauerte nicht lange, da stellten sich die entzündeten Mundwinkel wieder ein. Und plötzlich fiel mir auf, dass die Entzündung auf der linken Seite eigentlich immer stärker ist als auf der rechten Seite. Und wie heißt es so schön: Der wichtigste Ausspruch der Wissenschaft ist nicht „Heureka!“ sondern „Hmm, das ist ja komisch…“ So fing also der Verdacht an. Eine Theorie, warum es links schlimmer sein sollte als rechts, war schnell gefunden: Ich beuge mich linksrum über das Waschbecken, um nach dem Zähneputzen auszuspülen Und so war der Zusammenhang zur Zahnpasta auf einmal naheliegend – und das hatte ich vorher noch gar nicht im Verdacht (im Nachhinein etwas blauäugig, aber auch dafür gibt es Gründe!). Ich habe mir also die drei verfügbaren Zahnpasten geschnappt: Die aufgebrauchte, die ich von zu Hause mitgebracht hatte – und die beiden neu gekauften. Und habe auf der Inhaltsstoffliste geschaut, welche Zutaten die beiden neuen gemeinsam haben – und die meine alte Zahnpasta nicht hat. Da blieben nur zwei Stoffe übrig. Dann habe ich die Inhaltsstoffe meiner früheren Lieblingszahnpasta vor der Rezepturänderung geprüft (online) und ein paar Zahnpasten, von denen ich noch wusste, dass sie für mich nicht funktioniert haben. Dabei blieb nur noch ein Inhaltsstoff übrig: Cocamidopropyl Betaine. „Na“, hab ich mir gedacht, auf dem Bett sitzend und umringt von Zahnpastatuben, „das wird doch wieder irgendein total harmloser Stoff sein, und ich bin wieder zurück am Anfang.“ Aber weit gefehlt! Schauen wir uns doch mal an, was es mit Cocamidopropyl Betaine auf sich hat. (Meine Augen sind jedenfalls immer größer geworden!) Fakten über Cocamidopropyl Betaine Bei einigen dieser Fakten findest
MCAS verstehen: Diagnostik und die Rolle der Tryptase bei MCAS – Teil 3

Willkommen zum dritten Blogpost in meiner neuen Video-Reihe über das Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS)! Ich habe vor Kurzem ein umfangreiches Interview mit Medpertise.de geführt – insgesamt über zwei Stunden – in dem wir systematisch und Schritt für Schritt über alle wichtigen Themen rund um MCAS gesprochen haben. Da das Interview sehr viel Wissen enthält, veröffentliche ich die Inhalte nicht als einen riesigen Block, sondern: 👉 in 16 kürzeren, thematisch sortierten Video-Teilen,👉 in mehreren Blogposts gebündelt,👉 und mit jeweils eigenen Updates, wenn später neue Videos hinzukommen. So kannst du die Inhalte in deinem Tempo ansehen und dir genau die Themen herauspicken, die für dich gerade am wichtigsten sind. Ein wichtiger Hinweis für ganz Ungeduldige 😉 Das komplette Video (über zwei Stunden lang!) habe ich exklusiv auf Patreon hochgeladen – als Dankeschön für den Support meiner Patreon-Unterstützer, die meine ehrenamtliche wissenschaftliche Arbeit an MCAS überhaupt erst möglich machen. Willst du das Video ebenfalls komplett sehen – und nicht in Einzelteilen? Dann würde ich mich über deinen Support auf Patreon sehr freuen! In den höheren Mitgliedschaftsstufen hast du dort außerdem die Möglichkeit, mir direkt Fragen zu stellen und exklusive Podcasts mit bereits beantworteten Fragen zu hören. Über den Button erfährst du, wie du meine Arbeit auf Patreon unterstützen kannst – inkl. aller Unterstützer-Stufen und Vorteile: Unterstütze meine Arbeit bei Patreon Dieser dritte Blogpost enthält: Teil 6: Das diagnostische Vorgehen für MCAS Teil 7: Die Rolle der Tryptase in der MCAS-Diagnostik Du findest hier die Videos 6 und 7 – kompakt, übersichtlich und mit zusätzlichen Erklärungen. Den ersten Blogpost mit Teil 1 und 2 der Videoreihe findest du hier: https://www.mastzellenhilfe.de/mcas-verstehen-symptome-und-grundlagen-teil-1/– darin geht es um die Grundlagen. Den zweiten Blogpost mit Teil 3, 4 und 5 kannst du dir hier anschauen: https://www.mastzellenhilfe.de/mcas-ursachen-und-trigger-teil-2/ – dort erfährst du alles zu Ursachen, Triggern, Aufrechterhaltern und zu Krankheitsbildern, die häufig zusammen mit MCAS auftreten. Teil 6: Diagnose MCAS – kein Hexenwerk, aber auch nicht einfach In diesem Video geht es um die Frage, wie MCAS überhaupt diagnostiziert wird – und warum das im Alltag oft so kompliziert erscheint, obwohl die medizinischen Grundlagen längst vorhanden sind. Ich erkläre, warum MCAS noch nicht so lange bekannt ist wie andere Erkrankungen und sich das Wissen nur langsam in die klinische Praxis überträgt, welche praktischen Hürden bestehen (z. B. fehlender ICD-Code in Deutschland, lange Wartelisten bei Fachärzt:innen), und wie die Diagnostik in der Praxis aussieht: Anamnese, Labordiagnostik und gegebenenfalls Biopsien. Die gute Nachricht: Wenn Ärzt:innen bereit sind, sich mit dem Thema zu befassen, lässt sich MCAS – auch in hausärztlicher Praxis – diagnostisch angehen. Die eigentliche Schwierigkeit liegt weniger im Testverfahren als in der Bekanntheit und der Abrechnungssituation. Was kann man testen? Im Blut: Tryptase, Histamin, Heparin, Prostaglandin D₂, Leukotriene, Chromogranin A (umstritten) Im Urin: Abbauprodukte mastzellassoziierter Botenstoffe In Biopsien: Mastzellzahl und -form (z. B. beurteilbar aus Gewebeproben aus dem Darm – oft nachträglich aus bereits vorhandenem Material analysierbar) Wichtig ist die richtige Probenhandhabung: Kühlen, ggf. gekühlt zentrifugieren – das kann nicht jedes Labor. Ein zusätzliches Problem der Diagnostik besteht darin, dass die Botenstoffe der Mastzellen nicht immer gleichermaßen vorhanden sind (so wie die Symptome). Generell gilt, dass die Aussagekraft von Tests in symptomatischen Phasen größer ist als in Ruhephasen – aber Provokationen sollten aufgrund des Risikos für die Gesundheit nie bewusst herbeigeführt werden. Kernaussagen aus dem Video MCAS wird oft nicht diagnostiziert, weil es noch zu wenig bekannt ist. Die Diagnostik besteht aus klinischer Beurteilung + Labor + ggf. Biopsie. Kein einziger Marker beweist MCAS – entscheidend ist das Gesamtbild. Tryptase, Prostaglandin D₂ und Leukotriene sind wichtige Hinweisparameter. Tests sollten (nach Möglichkeit) in symptomatischen Phasen erfolgen. Dabei ist die Schwierigkeit zu beachten, dass eine absichtliche Provokation ungünstig für die Gesundheit sein kann und daher zu vermeiden ist. Video zu Teil 6: Die Diagnostik des Mastzellaktivierungssyndroms (MCAS) (Länge: 9:51 min) Teil 7: Die Rolle der Tryptase in der Diagnostik des Mastzellaktivierungssyndroms (MCAS) In diesem Video gehe ich auf die Rolle der Tryptase in der MCAS-Diagnostik ein – ein Laborwert, der häufig über- oder fehlinterpretiert wird. Ich erkläre, warum Tryptase so spezifisch für Mastzellen ist, welche Erkrankungen mit erhöhten Werten einhergehen (Mastozytose, hereditäre Alpha-Tryptasämie, ggf. MCAS), und weshalb eine normale Tryptase MCAS nicht ausschließt. Tryptase ist ein wichtiger Hinweis, aber kein alleiniger Beweis. Eine einmalige Messung der Tryptase gibt vor allem Hinweise auf die hereditäre Alpha-Tryptasämie (über 8 ng/ml) oder die Mastozytose (typisch sind über 20 ng/ml). Für MCAS wird die ereignisbezogene Messung bevorzugt, bei der zweimal gemessen wird: Einmal in einer ruhigen „Normalphase“ und einmal in einer symptomatischen Phase. Wenn der Wert in einer symptomatischen Phase mindestens 20 % und 2 ng/ml über dem Ruhewert liegt, spricht das für Mastzellaktivierung. Doch viele Betroffene zeigen keine erhöhte Tryptase – obwohl sie klinisch ein typisches MCAS-Bild zeigen. Deshalb gilt: Ein positiver Tryptase-Laborbefund ist ein wichtiger Hinweis. In diesem Fall liegt ein Mastzellgeschehen vor, und die weitere Diagnostik muss noch klären, welches es ist. Ein negativer Befund erlaubt aber keinen Ausschluss von MCAS. Entscheidend ist immer das klinische Gesamtbild und – auch das ist ungewöhnlich – der Behandlungserfolg zählt ebenfalls zu den Diagnosekriterien. Kernaussagen aus dem Video Tryptase ist spezifisch für Mastzellen – aber nicht allein ausschlaggebend. Deutlich erhöht = Hinweis auf Mastozytose; moderat erhöht = hereditäre Alpha-Tryptasämie oder ggf. auch MCAS. Bei MCAS entscheidet, falls die Tryptase auffällig ist, die Veränderung zwischen Ruhe- und Symptomphase. Normale Tryptase schließt MCAS nicht aus. Die MCAS-Diagnose beruht immer auf dem Gesamtbild aus Symptomen, Labor und Therapieansprechen. Video zu Teil 7: Die Tryptase in der MCAS-Diagnostik (Länge: 6:50 min) Mehr Informationen zur MCAS-Diagnostik Wenn du richtig tief in die MCAS-Diagnostik einsteigen möchtest, empfehle ich dir mein E-Book „MCAS-Diagnosekriterien verstehen – Aktuelle Entwicklungen und neue Perspektiven„. Dort habe ich die wissenschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahre hinsichtlich der regen Diskussion um die Definition und die Diagnostik von MCAS zusammengefasst. Die Diagnosekriterien für MCAS werden in der Praxis oft strenger ausgelegt, als sogar die „strengeren“ Wiener Kriterien für die Diagnosestellung es vorsehen. Daher rate ich allen, die mit MCAS zu tun haben, sich die tatsächlichen Inhalte durchzulesen! Das E-Book wurde extra kurz gehalten und richtet
MCAS verstehen: Ursachen, Trigger, Aufrechterhalter und verwandte Krankheitsbilder – Teil 2

Willkommen zum zweiten Blogpost in meiner neuen Video-Reihe über das Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS)! Ich habe vor Kurzem ein umfangreiches Interview mit Medpertise.de geführt – insgesamt über zwei Stunden – in dem wir systematisch und Schritt für Schritt über alle wichtigen Themen rund um MCAS gesprochen haben. Da das Interview sehr viel Wissen enthält, veröffentliche ich die Inhalte nicht als einen riesigen Block, sondern: 👉 in 16 kürzeren, thematisch sortierten Video-Teilen,👉 in mehreren Blogposts gebündelt,👉 und mit jeweils eigenen Updates, wenn später neue Videos hinzukommen. So kannst du die Inhalte in deinem Tempo ansehen und dir genau die Themen herauspicken, die für dich gerade am wichtigsten sind. Ein wichtiger Hinweis für ganz Ungeduldige 😉 Das komplette Video (über zwei Stunden lang!) habe ich exklusiv auf Patreon hochgeladen – als Dankeschön für den Support meiner Patreon-Unterstützer, die meine ehrenamtliche wissenschaftliche Arbeit an MCAS überhaupt erst möglich machen. Willst du das Video ebenfalls komplett sehen – und nicht in Einzelteilen? Dann würde ich mich über deinen Support auf Patreon sehr freuen! In den höheren Mitgliedschaftsstufen hast du dort außerdem die Möglichkeit, mir direkt Fragen zu stellen und exklusive Podcasts mit bereits beantworteten Fragen zu hören. Über den Button erfährst du, wie du meine Arbeit auf Patreon unterstützen kannst – inkl. aller Unterstützer-Stufen und Vorteile: Unterstütze meine Arbeit bei Patreon Dieser zweite Blogpost enthält: Teil 3: Ursachen – die häufigsten Auslöser und Trigger Teil 4: Auslöser und Aufrechterhalter Teil 5: Andere Krankheitsbilder und Syndrome, die häufig gemeinsam mit MCAs auftreten Du findest hier die Videos 3 bis 5 – kompakt, übersichtlich und mit zusätzlichen Erklärungen. Den ersten Blogpost mit Teil 1 und 2 der Videoreihe findest du hier: https://www.mastzellenhilfe.de/mcas-verstehen-symptome-und-grundlagen-teil-1/ Teil 3: Ursachen – die häufigsten Auslöser und Trigger In diesem Video spreche ich über die häufigsten Auslöser des MCAS und darüber, warum Stress und fehlende Regeneration oft den Ausschlag geben, ob sich der Körper erholt – oder in eine chronische Aktivierung gerät. Typische Initialereignisse sind Infekte (Covid-19, EBV, Borreliose), aber auch andere Immunaktivierungen, Unfälle oder hormonelle Umstellungen. Was diese Auslöser gemeinsam haben: Sie fordern das Immunsystem heraus. Wenn der Körper dabei keine Zeit zur Erholung hat – weil man „funktionieren“ muss, unter Druck steht oder (und das kommt häufig vor) sehr leistungsbereit und perfektionistisch ist und direkt wieder Vollgas gibt – können Mastzellen in eine dauerhafte Alarmbereitschaft übergehen. Das nenne ich die Person-Ereignis-Interaktion: Ein Stressor trifft auf einen bereits erschöpften Körper. Auf ein System, was bereits (und in vielen Fällen schon länger) am Limit ist. Ich höre tatsächlich fast nie, dass jemand sagt: „Ja, ich war krank… Aber ich konnte mich wirklich gut ausruhen und auskurieren.“ – Meistens kam zum Infekt noch Stress oder ein Schicksalsschlag. Und genau da beginnt oft die Spirale. Diese Zusammenhänge zeigen, warum MCAS so unterschiedlich beginnt – und warum Erholung kein Luxus, sondern Prävention ist. Kernaussagen aus dem Video Die häufigsten Auslöser sind Infekte (Covid-19, EBV, Borreliose). Auch andere Immunaktivierungen oder Ereignisse wie Unfälle und eine Reihe weiterer körperlicher und geistiger Belastungen können eine Rolle spielen. Entscheidend ist nicht ein bestimmter Erreger, oder ein bestimmtes Ereignis allein, sondern oft auch begleitende Faktoren. Belastung + Stressor = höheres Risiko für eine mastzellvermittelte Daueraktivierung. Die anfängliche Ursache und die spätere Aufrechterhaltung sind nicht immer dieselben Mechanismen. Teil 3: Ursachen und Trigger des Mastzellaktivierungssyndroms (MCAS) (Länge: 5:12 min) Teil 4: Auslöser und Aufrechterhalter – warum MCAS oft lang über den anfänglichen Auslöser aktiv bleibt In diesem Video geht es darum, warum MCAS auch dann bestehen bleiben kann, wenn der ursprüngliche Auslöser längst vorbei ist. Ich erkläre, wie sich Initialereignis und Aufrechterhalter voneinander unterscheiden – und warum sich im Verlauf oft neue Reizquellen entwickeln, die das System weiter triggern. Typische Beispiele: Chronische Infektionen, z. B. Borreliose oder Parasiten, die nicht erkannt oder nicht vollständig behandelt wurden Umweltfaktoren wie Schimmel, die das Immunsystem dauerhaft reizen Neue Intoleranzen oder Unverträglichkeiten, die sich infolge der Mastzellaktivierung entwickeln So kann ein einzelner Auslöser, z. B. eine Covid-Infektion, eine Kaskade in Gang setzen: Die Mastzellen reagieren über, der Körper entwickelt neue Sensibilitäten, und plötzlich werden Dinge wie die eigene Wohnung (z. B. bei Schimmelbelastung) zum Dauerauslöser. Kernaussagen aus dem Video MCAS kann auch nach Abklingen des Auslösers aktiv bleiben. Das ist sogar meistens so – und bedeutet, dass die Bedeutung des ursprünglichen Auslösers für das aktuelle Krankheitsgeschehen differenziert betrachtet werden kann und vom Einzelfall abhängt. Auslöser sind häufig Infekte, Aufrechterhalter können Parasiten, Schimmel oder neu entstandene Allergien und Intoleranzen sein. Auch das Nervensystem kann hier eine Rolle spielen. Schimmelbelastung ist ein häufiger unterschätzter Faktor, insbesondere nach Covid. Der Körper reagiert zunehmend empfindlich auf frühere Reize – ein Zeichen eines überlasteten Immunsystems und Nervensystems. Ursache und Aufrechterhaltung sind zwei verschiedene Ebenen des Krankheitsverlaufs. Teil 4: Auslöser und Aufrechterhalter von MCAS (Länge: 2:42 min) Teil 5: Komorbiditäten – wenn MCAS nicht allein kommt In diesem Video geht es um Komorbiditäten, also Erkrankungen, die häufig gemeinsam mit MCAS auftreten – und um die spannende Frage, warum auch psychische Symptome direkte Mastzell-Folgen sein können. Ich erkläre, welche körperlichen Begleiterkrankungen häufig vorkommen (u. a. Ehlers-Danlos-Syndrom / EDS, POTS, Endometriose, Asthma, Urtikaria, Reizdarm, Allergien), warum diese Syndrome funktionell miteinander verknüpft sind, und weshalb Angst und Depression in vielen Fällen primäre Symptome der Mastzellaktivierung sein können. Studien zeigen: Depressionen treten bei Mastzellerkrankungen deutlich häufiger auf – sogar häufiger als bei vielen anderen chronischen Erkrankungen. Mastzellen setzen Botenstoffe frei, die direkt auf das Nervensystem wirken, etwa Histamin und Zytokine, und beeinflussen dadurch Stimmung, Schlaf und Antrieb. Neben diesen biologischen Mechanismen spielt auch der gesellschaftliche Kontext eine Rolle:MCAS-Betroffene erleben oft fehlende Versorgung und mangelnde Anerkennung – ein zusätzlicher Stressor, der das Nervensystem weiter belastet. Übrigens: Und was ist mit Long Covid? Long Covid bzw. Post Covid ist für mich weniger eine klassische Komorbidität von MCAS, sondern ein postinfektiöser Zustand nach Covid-19, in dem MCAS bei vielen Betroffenen zum Motor der Beschwerden wird und sich die Symptome beider Zustände überlappen. Kernaussagen aus dem Video MCAS tritt häufig zusammen mit EDS, POTS, Endometriose, Reizdarm, Asthma oder Allergien auf. Angst und Depression können direkte Symptome der Erkrankung sein, nicht nur
MCAS verstehen: Symptome und Grundlagen – Teil 1

Willkommen zum ersten Teil meiner neuen Video-Reihe über das Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS)! Ich habe vor Kurzem ein umfangreiches Interview mit Medpertise.de geführt – insgesamt über zwei Stunden – in dem wir systematisch und Schritt für Schritt über alle wichtigen Themen rund um MCAS gesprochen haben. Da das Interview sehr viel Wissen enthält, veröffentliche ich die Inhalte nicht als einen riesigen Block, sondern: 👉 in 16 kürzeren, thematisch sortierten Video-Teilen,👉 in mehreren Blogposts gebündelt,👉 und mit jeweils eigenen Updates, wenn später neue Videos hinzukommen. So kannst du die Inhalte in deinem Tempo ansehen und dir genau die Themen herauspicken, die für dich gerade am wichtigsten sind. Ein wichtiger Hinweis für ganz Ungeduldige 😉 Das komplette Video (über zwei Stunden lang!) habe ich exklusiv auf Patreon hochgeladen – als Dankeschön für den Support meiner Patreon-Unterstützer, die meine ehrenamtliche wissenschaftliche Arbeit an MCAS überhaupt erst möglich machen. Willst du das Video ebenfalls komplett sehen – und nicht in Einzelteilen? Dann würde ich mich über deinen Support auf Patreon sehr freuen! In den höheren Mitgliedschaftsstufen hast du dort außerdem die Möglichkeit, mir direkt Fragen zu stellen und exklusive Podcasts mit bereits beantworteten Fragen zu hören. Über den Button erfährst du, wie du meine Arbeit auf Patreon unterstützen kannst – inkl. aller Unterstützer-Stufen und Vorteile: Unterstütze meine Arbeit bei Patreon Dieser erste Blogpost enthält: Teil 1: Was ist MCAS? Teil 2: Symptome & wie MCAS sich äußern kann Du findest hier die beiden ersten Videos – kompakt, übersichtlich und mit zusätzlichen Erklärungen. Sobald Medpertise die Teile veröffentlicht, ergänze ich diesen Blogpost automatisch. Teil 1: Was ist MCAS? Im ersten Teil der Interviewreihe bei Medpertise geht es um die Grundlagen des Mastzellaktivierungssyndroms (MCAS). Ich erkläre, was Mastzellen eigentlich sind, warum sie eine so zentrale Rolle im Immunsystem spielen, und wie sich eine normale Aktivierung von einer krankhaften unterscheidet. Mastzellen sind Teil des angeborenen Immunsystems – unsere „Wächterzellen“, die seit über 500 Millionen Jahren im Körper aller Wirbeltiere existieren. Sie kommunizieren mit vielen anderen Zelltypen und helfen, Erreger abzuwehren oder Heilungsvorgänge einzuleiten. Beim MCAS jedoch bleibt diese Aktivierung bestehen. Die Mastzellen kommen nicht mehr in ihren Ruhezustand zurück – das Immunsystem verharrt in Daueralarmbereitschaft. Dadurch können über 1000 Botenstoffe an verschiedenen Stellen im Körper freigesetzt werden – und weil jede Person andere Rezeptoren aktiviert, sind auch die Symptome individuell verschieden: Haut, Kreislauf, Magen-Darm-Trakt, Atemwege oder Nervensystem – MCAS kann überall auftreten. Kernaussagen aus dem Video Mastzellen sind normale, lebenswichtige Immunzellen – aber bei MCAS bleiben sie dauerhaft aktiv.• Die Erkrankung ist multisystemisch: Symptome treten in mehreren Organsystemen gleichzeitig auf.• Es gibt kein einzelnes Leitsymptom, sondern typische Muster und Verläufe.• Häufig beginnt MCAS mit milden Symptomen und entwickelt sich nach Infekten oder Stressereignissen weiter.• Eine familiäre Häufung ist möglich, aber nicht immer vorhanden. Teil 1: Was ist MCAS? (Länge: 8:42 min) Teil 2: Die drei Typen von MCAS Im zweiten Video der Reihe geht es um die drei Formen des Mastzellaktivierungssyndroms (MCAS) und darum, warum es so wichtig ist, nach den zugrunde liegenden Ursachen zu suchen. Ich erkläre, was das primäre MCAS (inkl. Mastozytose und monoklonalem MCAS / MMAS) ausmacht, wie sich das sekundäre MCAS entwickelt, meist auf dem Boden anderer Erkrankungen oder Belastungen, und was mit idiopathischem MCAS gemeint ist – nämlich Fälle, bei denen die Ursache bislang unbekannt ist. Primäre Mastzellerkrankungen sind selten und gehen oft mit Veränderungen an den Mastzellen selbst einher, etwa spindelförmigen Zellformen, Mastzellnestern oder erhöhten Tryptasewerten. Deutlich häufiger ist das sekundäre MCAS, das sich „auf etwas aufsetzt“, z. B. auf Allergien, Infektionen, Schimmelbelastungen oder andere Stressoren. Wenn keine klare Ursache gefunden wird, spricht man von idiopathischem MCAS – was im Grunde nur heißt: Wir wissen es (noch) nicht. Ich spreche außerdem über die sehr unterschiedlichen Angaben zur Häufigkeit: Je nach Definition liegt sie zwischen wenigen Prozent und bis zu 17 % der Bevölkerung – ein Hinweis darauf, wie verbreitet mastzellassoziierte Beschwerden tatsächlich sein könnten. Kernaussagen aus dem Video MCAS ist keine einheitliche Erkrankung, sondern umfasst drei Formen: primär, sekundär, idiopathisch. Primäre Formen (z. B. Mastozytose, MMAS) beruhen auf Veränderungen an den Mastzellen selbst. Sekundäre Formen entstehen aufgrund anderer Erkrankungen oder Belastungen. Idiopathisch bedeutet: Ursache (noch) unbekannt. Ursachenforschung ist entscheidend, weil sie therapeutische Möglichkeiten eröffnet. Teil 2: Die drei Typen von MCAS (Länge: 5.54 min) Was erwartet dich im nächsten Blogpost (Teil 2)? Im zweiten Blogpost folgen: Ursachen & Auslöser Aufrechterhalter von MCAS Typische Komorbiditäten Warum MCAS so schwer fassbar ist – und trotzdem erkennbar Der zweite Blogpost erscheint in Kürze – du kannst ihn dann direkt hier oder über meine Social-Media-Kanäle finden. Komplettes Interview als Text (komprimiert & übersichtlich) Wenn du lieber liest statt Videos schaust: Hier findest du das gesamte Interview als verdichteten Text, verständlich zusammengefasst: 👉 https://www.medpertise.de/mastzellaktivierungssyndrom/interview/mastzellaktivierungssyndrom-mcas-vitaminc-dr-nina-kreddig/ Diese Textversion enthält die wichtigsten Aspekte des Interviews. Die Videos bieten aber deutlich mehr Kontext – wenn du also eine Portion Extra-Wissen mitnehmen möchtest, schau sie dir zusätzlich an! Warum diese Reihe dir das Leben leichter machen wird Das Interview war ursprünglich ein langes Gespräch – ich habe es für dich so aufbereitet, dass du: Inhalte einfacher finden Themen gezielt auswählen Wissen in kleinen Portionen “snacken” Zusammenhänge besser verstehen … und direkt ins Handeln kommen kannst Ich wünsche dir viele Aha-Momente mit den ersten beiden Teilen! Die weiteren Teile der Reihe erscheinen in getrennten Blogposts – schau also immer mal wieder auf dem Blog vorbei. Meine MCAS-Beratung – Unterstützung für deinen nächsten Schritt Wenn du dir jetzt denkst „Ich würde Nina auch gerne einmal ein paar Fragen stellen“ – dann habe ich jetzt etwas für dich: In meiner MCAS-Beratung bekommst du individuelle Unterstützung – ganz persönlich auf dich zugeschnitten. Ich helfe dir bei: Einordnung deiner Situation der Frage, ob deine Symptome auf MCAS hinweisen Ursachensuche Triggersuche den nächsten wichtigen Schritten Priorisierung (was JETZT wichtig ist & was warten kann) 👉 Wichtig: Aktuell kannst du noch bis Ende 2025 die günstigeren Preise für die Beratung nutzen. Wie und warum? Das erfährst du hier: https://www.mastzellenhilfe.de/mcas-beratung-preise-und-struktur-ab-2026-der-aktuelle-stand/ ➡️ Wie die Beratung funktioniert, liest du hier: https://www.mastzellenhilfe.de/so-begleite-ich-dich-in-der-mcas-beratung/ ➡️ Buche deine Beratung direkt hier:https://www.mastzellenhilfe.de/shop/beratung/ Oder klick auf den Button: Direkt
So begleite ich dich in der MCAS-Beratung

MCAS fühlt sich ja oft an wie ein Labyrinth: Wechselnde Symptome, unklare Trigger, widersprüchliche Informationen und das Gefühl, sich ständig neu orientieren zu müssen. Uff. Ich erinnere mich noch sehr gut an dieses Gefühl – und zwischendurch, wenn mal wieder etwas Neues auftaucht, sind auch heute noch Anflüge davon da. Aber ich weiß: Ich habe es schon so oft aus dieser Situation herausgeschafft – ich kann es wieder und wieder tun. Und ich habe die Werkzeuge dafür. Und das ist auch mein Nummer 1-Ziel in für dich meiner Beratung: Dir Klarheit, Hoffnung, Mut, Struktur und Unterstützung zu geben. Und die Werkzeuge, die es braucht. Nach meinen Beratungen höre ich sehr häufig denselben Satz: „Endlich habe ich wieder Orientierung und weiß, wo ich anfangen kann.“ Das ist oft der Wendepunkt. Nicht, weil plötzlich alles „weg“ ist — sondern weil das Gefühl, den eigenen Körper besser zu verstehen und sinnvolle Schritte gehen zu können, Sicherheit und Ruhe zurückgibt. Und diese wiederum das unverzichtbare Fundament für alle positiven Entwicklungen sind, die sich daraus ergeben können. 💛 Die Ruhe, die dein Nervensystem braucht, um wieder Reize akzeptieren zu können. 💛 Die Sicherheit, die dein Körper braucht, um die übertriebenen Schutzmaßnahmen herunterzufahren. 💛 Die Entspannung, die deinem System erlaubt, wieder Toleranz aufbauen zu können. 💛 Die Klarheit, die du brauchst, um zu entscheiden: Was ist der nächste, richtige Schritt? (Mehr Diagnostik? Medikamente? Nahrungsergänzungsmittel? Veränderungen in der Ernährung?) 💛 Der Mut, den du brauchst, um dein Leben zu überprüfen: Was tut dir gut? Was tut dir nicht gut? Was musst du (aktuell zumindest) akzeptieren, und was kannst du aktiv ändern? 💛 Die Struktur, die du brauchst, um nicht wie ein kopfloses Huhn von Idee zu Idee zu rennen. Das ist genau das Richtige für dich? Du kannst deinen Termin direkt hier buchen: https://www.mastzellenhilfe.de/shop/beratung/ – dort siehst du auch alle Informationen und verfügbaren Optionen für die Beratung. Oder klick einfach auf den Button: Direkt zum Termin! Was die MCAS-Beratung ausmacht In meiner Arbeit geht es nicht um starre Pläne oder „one-size-fits-all“-Ansätze. Es geht auch nicht um das nächste vermeintliche „Wundermittel“. Sowas funktioniert bei MCAS nicht, und eine Zauberpille, die alles wieder gut macht, haben wir leider noch nicht. Stattdessen steht im Mittelpunkt: Dein Körper, deine Erfahrungen, deine Lebensrealität. Wir bringen gemeinsam Struktur, Klarheit und Ruhe in deine Situation — wissenschaftlich fundiert, individuell und in deinem Tempo. Wie die Beratung abläuft Der Ablauf ist klar und transparent: 💡 Du buchst die Beratung unter https://www.mastzellenhilfe.de/shop/beratung/ 💡 Du erhältst einen Fragebogen, den du in Ruhe ausfüllen kannst 💡 Ich lese alles sorgfältig, sortiere die Informationen und bereite mich vor 💡 Bei Bedarf stelle ich noch Rückfragen, damit ich dich gut verstehe 💡 Du bekommst den Link zur Terminbuchung 💡 Ein Termin dauert 45 Minuten – wir sprechen uns online oder telefonisch 💡 Wir gehen gemeinsam Schritt für Schritt durch deine Fragen und Anliegen Es geht darum, Orientierung zu gewinnen, Muster zu verstehen und realistische nächste Schritte zu finden. An jeder Stelle kannst du dir so viel Zeit lassen, wie du möchtest. Es ist mir wichtig, dass die Beratung dich entlastet und stressfrei abläuft. Kein Stress: Ich nehme dich ernst und glaube dir! ✅ Du musst mir nichts „beweisen“. Ich weiß, dass es Mastzellaktivierung und MCAS gibt, und was sie alles anrichten können. ✅ Ich nehme dich und deine Erfahrungen ernst und glaube dir! ✅ Du kannst alles ansprechen, was dich beschäftigt. ✅ Wir sortieren deine Situation gemeinsam – du musst die Antworten nicht schon mitbringen. Weitere wichtige Informationen Du kannst zusätzlich eine Analyse deiner MCAS-Befunde buchen und mir deine Befunde zusammen mit dem Fragebogen senden. In der Beratung ist der MCAS-Wegweiser enthalten – mein E-Book mit allen wichtigen Informationen zu MCAS! Durch den Fragebogen habe ich vor dem Termin schon die Gelegenheit, mich mit deiner Geschichte vertraut zu machen. So verbringen wir den Termin nicht mit einer umfangreichen Anamnese, sondern können direkt über deine Fragen und Anliegen sprechen. In der Regel findet der Termin 4-6 Wochen nach Rücksendung des Fragebogens statt. Ich sende den Link zur Terminbuchung bewusst erst nach Erhalt des Fragebogens. Die Beratung soll vor allem entlasten! Aber manchmal kommt einfach etwas dazwischen, und ich möchte nicht, dass du dadurch in Stress gerätst. Daher machen wir den Termin einfach erst aus, wenn alles erledigt ist, was dich in Zeitdruck bringen könnte! Wir sprechen per Zoom oder am Telefon. Der Termin dauert 45 Minuten. Es ist oft schwer, viele Details zu behalten. Bei Zoom können wir daher eine Zusammenfassung erstellen, die ich dir später zusende. Falls du das nicht möchtest, können wir diese abschalten. Du kannst die Beratung gerne als Einzeltermin buchen – es hat sich aber als besonders sinnvoll herausgestellt, mehrere Termine als Begleitung auf deinem Weg mit MCAS zu planen. Den Fragebogen brauchen wir dabei nur einmal am Anfang. In Folgetermine können wir direkt durchstarten! Für wen eignet sich die MCAS-Beratung? Wenn du dir mehr Sicherheit und Überblick wünschst — in deinen Symptomen in deinen nächsten Schritten in deinen Prioritäten im Alltag mit MCAS … dann kann die Beratung dir helfen, innere und äußere Ordnung zu schaffen. 👉 Jede Beratung ist individuell angepasst – es spielt also keine Rolle, ob du erst MCAS erst seit Kurzem kennst, oder schon sehr lange. 👉 Oder ob du schwere Symptome hast, oder noch am Anfang stehst und dafür sorgen willst, dass es nicht schlimmer wird. 👉 Du brauchst auch keine gesicherte MCAS-Diagnose für die Beratung. Das bedeutet lediglich, dass wir etwas breiter schauen müssen, was die Ursache für deine Beschwerden sein kann. Aber auch das ist kein großer Unterschied – denn auch bei gesichertem MCAS stellt sich ja immer die Frage: Warum reagiert der Körper so? Viele beschreiben nach dem Gespräch ein Gefühl von: ✅ Entlastung und Erleichterung ✅ „Ich weiß endlich, was ich als Nächstes tun kann“ ✅ mehr Vertrauen in und Verständnis für den eigenen Körper ✅ einem klaren inneren Kompass Es geht nicht darum, alles sofort zu lösen — sondern darum, einen realistischen, guten Weg für dich zu finden. Hört sich das gut an? Hier kannst du deinen Termin direkt buchen: Hier findest du alle Informationen und kannst direkt einen Termin
Was du bei einem Zeckenbiss tun kannst

Es ist der frühe Sommer und damit auch Zeckenzeit. Da mich trotz aller Vorsicht eine Zecke erwischt hat, habe ich mich diese Woche noch einmal speziell in die Thematik Zecken, Borreliose und MCAS eingearbeitet. Durch meine Arbeit mit MCAS habe ich bereits eine gewisse Vorbildung, was Zecken und vor allem Borrelien angeht und habe diese auf den neuesten Stand gebracht. Da das Thema in dieser Jahreszeit sicherlich nicht nur für mich wichtig ist, möchte ich diese Informationen hier an dich weitergeben. Anders als andere Artikel verzichte ich übrigens auf das Bild einer Zecke – eine zu haben ist schließlich schon unangenehm genug 😅 Was du in diesem Artikel erfährst: Einige der Originalquellen, auf die ich in diesem Artikel verweise, sind auf Englisch. Bei der Übersetzung hilft zur Not www.deepl.com Also – tauchen wir ein! Ich beantworte hier wirklich alle Fragen, die ich mir jemals zum Thema Zecken gestellt habe. Ich hoffe, das hilft dir auch weiter. Zeckenübertragene Erkrankungen – unschön, aber leider unsere Realität Welche Erkrankungen können Zecken in Europa grundsätzlich übertragen? In Frage kommen hauptsächlich eine Reihe von Bakterien: Borrelien, Babesien, Ehrlichien, Bartonellen und Anaplasmen sowie die Viruserkrankung FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis). Dabei kann die Auftretenshäufigkeit dieser Erkrankungen in der Zeckenpopulation zwischen den verschiedenen Landstrichen und den Zeckenarten stark variieren. Es gibt hier sicherlich viele Details, die hier den Rahmen sprengen würden. Daher erhebt diese Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Gerade die Borreliose ist eine der Erkrankungen, die häufig im Zusammenhang mit MCAS genannt werden. Neben MCAS kann sie auch noch eine ganze Reihe an anderen chronischen Beschwerden hervorrufen. Sie sollte also auf keinen Fall auf die leichte Schulter genommen werden. Das gilt nicht nur für Menschen, die bereits chronisch krank sind, sondern auch für Gesunde. Zeckenprävention – better safe than sorry Prävention – Wie vermeide ich einen Zeckenbiss? Der beste Weg, zeckenübertragene Erkrankungen zu vermeiden, ist die Prävention. Zecken leben im hohen Gras, also besonders in ungemähten Wiesen oder an Wald- und Wegesrändern. Die in Deutschland weit verbreitete Zecke braucht eine gewisse Luftfeuchtigkeit zum Leben und hält sich daher gerne im Schatten und im Wald auf. Daher sollte man vorsichtig sein, wenn man in diese Gegenden und damit in ihren Lebensraum eindringt. Es ist eine gute Idee, lange und geschlossene Kleidung zu tragen und keine Lücken zu lassen (z.B. zwischen Socken und Hose oder Hose und T-Shirt). Sieht das blöd aus? Ja, schon. Aber es hilft. Am besten helle Kleidung tragen, damit du die dunklen Zecken gegebenenfalls gut erkennen kannst. Zecken wandern in der Regel eine Weile auf dem Körper herum, bevor sie sich eine Stelle zum Blutsaugen suchen. Es macht also ebenfalls Sinn, sich nach einem Waldspaziergang etc. gründlich abzusuchen. Dabei reicht es nicht, oberhalb der Klamotten zu gucken, da Zecken ohne Probleme unter die Kleidung schlüpfen können. Ja, das ist richtig blöd. Können wir aber nix gegen machen. Ebenfalls kann es helfen, abwehrende Mittel zu nutzen. Da gibt es verschiedene Vorschläge: Es kann auch helfen, die Klamotten nach einem Waldspaziergang durch den Trockner zu jagen. Zecken sind extrem widerstandsfähig und überleben die Waschmaschine – aber der Trockner macht mit ihnen kurzen Prozess. Zecken können auch auf der Kleidung ins Haus kommen Was ist mit Zecken in der Wohnung und im Haus? Du solltest aufpassen, dir die Zecken nicht mit der Kleidung ins Haus zu bringen. Dort können sie nämlich auch herumlaufen und sich dann doch eine Blutmahlzeit suchen, auch wenn sie es nicht von deiner Kleidung direkt auf dich geschafft haben. Wie vorsichtig du mit deiner Kleidung umgehen möchtest, kannst du natürlich selbst entscheiden. Das hängt von der Gegend ab, in der du unterwegs warst und von deinem Sicherheitsbedürfnis. Folgende Maßnahmen können helfen: Quellen: https://www.zecken-radar.de/kleidung-gegen-zecken/ und https://www.rbb-online.de/rbbpraxis/rbb_praxis_service/gesundes-wissen/was-ueberlebt-die-zecke-nicht.html Zecken stechen eher selten am Finger, sondern lieber an ruhigen Stellen mit dünner Haut Im Falle eines Zeckenbisses Oder genauer gesagt, eines Zeckenstiches. Also, was tun? Ausführliche Tipps von Dr. Dempsey findest du hier: https://www.drtaniadempsey.com/post/what-to-do-if-you-find-a-tick-lyme-disease-prevention. Bei der Übersetzung aus dem Englischen hilft zur Not www.deepl.com Ein Labortest auf Bakterien in der Zecke sieht sicherlich anders aus, ist aber eine gute Idee Und wenn eine Zecke Borrelien hat? Hier scheiden sich die Geister. Aber erst einmal gilt: Eine Zecke kann nur Krankheitserreger übertragen, die sie auch selbst in sich trägt. Aus diesem Grund ist es auch so wichtig zu schauen, ob die Zecke überhaupt Erreger in sich trägt und wenn ja, welche. Die Borrelien sind die gefürchtetsten Bakterien der Zecke und kommen leider häufig in ihr vor. Die Zeit, die die Zecke am Körper saugen muss, damit die Borrelien übertragen werden, ist etwas unklar. Viele Quellen berichten von 24 bis 36 Stunden Mindestdauer. Dr. Dempsey allerdings warnt hier vor einem zu großen Sicherheitsgefühl: Auch nach vier Stunden sei eine Übertragung schon möglich. Ein wissenschaftliches Review von 2015 (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4278789/) kommt zu dem Schluss, dass die häufig genannten Zeiträume von 24 bis 36 Stunden keine Datenbasis besitzen und dass eine Übertragung von Borrelien schon deutlich früher möglich ist, z.B. wenn die Bakterien bereits auf dem Stechapparat der Zecke sitzen. Infektionen die nach weniger als 16 Stunden stattfanden, sind wissenschaftlich dokumentiert. Eine Übersicht findet sich auch hier: https://www.lymedisease.org/hard-science-on-lyme-ticks-can-transmit-infection-the-first-day/ Für andere Erreger herrschen teilweise andere Übertragungszeiten. FSME kann als Viruserkrankung praktisch sofort übertragen werden. Anders als für die bakteriellen Erreger gibt es gegen FSME allerdings eine Impfung, die du leicht beim Hausarzt bekommen kannst. Das kann vor allem in FSME-Risikogebieten Sinn machen. Es ist nicht so ganz einfach festzustellen, wie lange eine Zecke schon am Körper angedockt hat. Hinweise geben allerdings ihre Größe, dein Risikoprofil und wie leicht es war, die Zecke zu entfernen. Wenn die Zecke nun positiv für Borrelien vom Test zurückkommt, dann gibt es verschiedene Optionen. Je kürzer die Zecke an dir hing, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihre Borrelien auf dich übertragen hat. Und selbst wenn: Auch dann gibt es noch viele Fälle, in denen der Körper die Infektion einfach bekämpft und damit abwehrt. Leider weiß man das allerdings nicht vorher. Das RKI äußert sich zur Infektionswahrscheinlichkeit folgendermaßen: „Das Vorkommen von Borrelien
Test: Welche Maske ist die Beste?

Warum Masken nicht nur in der Pandemie sinnvoll sein können, und welche Erfahrungen ich mit Masken gemacht habe, möchte ich hier erzählen.