Ernährung bei MCAS

Viele MCAS-Betroffene erleben Einschränkungen in der Auswahl der Lebensmittel, die sie problemfrei essen können. Diese Einschränkungen können sowohl in Intensität als auch in Auswahl variieren, von geringer bis zu deutlicher Ausprägung. Während die meisten Betroffenen nur geringe Limitationen erleben, gibt es einige, die nur noch wenige Lebensmittel ohne Symptome zu sich nehmen können. Gerade diese Betroffenen sind aufgrund dieser starken Einschnitte in ihr Leben mitunter verzweifelt. Unter den MCAS-"Pionieren" finden sie sich vermutlich relativ zur Gesamtheit der MCAS-Betroffenen

Es wird angenommen, dass milde Verläufe in der großen Mehrzahl sind.

häufiger, da sie öfter nach Informationen suchen, um ihren starken Einschränkungen zu entkommen. Daher kann man annehmen, dass diese schwer Betroffenen sich auf der Suche nach Hilfe mehr untereinander vernetzen und damit deutlich sichtbarer sind als Menschen mit einem milderen Krankheitsverlauf. Es wird angenommen, dass diese milden Verläufe in der großen Mehrzahl sind. Falls du eine MCAS- 

Diagnose erhalten hast, und nun Angst bekommst, dass alles immer nur noch schlimmer wird: Das muss nicht sein. Mit einer guten, auf dich angepassten Strategie und der richtigen Behandlung kannst du dir viel von deiner Lebensqualität zurückholen! Und jeder Verlauf von MCAS ist sehr individuell – sonst wäre man MCAS ja auch schon viel früher auf die Schliche gekommen.

Für alle Veränderungen im Lebensstil, und dazu gehören auch Änderungen der Ernährung, gilt, dass es auf der Suche nach den eigenen Auslösern wichtig ist, nicht zu viele Veränderungen auf einmal zu machen. Sonst kannst du hinterher nicht unterscheiden, welche Veränderung eine Besserung verursacht hat. Zudem gilt für jede Änderung im Lebensstil dasselbe, was auch im Weiteren auch für Medikamente gilt (siehe Punkt 8): Wenn es nach einem Monat keine wesentliche Besserung gibt, dann 

macht es keinen Sinn, die Einschränkung weiter aufrechtzuerhalten. Es gibt hier natürlich Ausnahmen bei Verhaltensweisen, die immer und jedem schaden, aber besonders den Mastzellpatienten: Rauchen, Alkohol, Drogen, etc. Bei diesen macht es Sinn, dauerhaft aufzuhören.

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Wenn es nach einem Monat keine wesentliche Besserung gibt, dann macht es keinen Sinn, die Einschränkung weiter aufrechtzuerhalten.

Abgesehen von den wirklich ungesunden Verhaltensweisen, macht es keinen Sinn, sich mehr einzuschränken als nötig. Das Leben mit MCAS hat genug Einschränkungen. Dein Körper sagt dir in der Regel sehr deutlich, was er mag und was er nicht mag. Sobald du gelernt hast, ihm zuzuhören, wird dir das auffallen.

Es kann sinnvoll sein, hin und wieder (vor allem bei Verschlechterungen!) neu zu testen, ob alle als harmlos betrachteten Lebensmittel immer noch symptomfrei sind. Denn eines ist bei MCAS sicher: Es wird sich verändern.

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