Zusammenfassung

Das Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS) ist eine relativ neu entdeckte Erkrankung mit scheinbar epidemischen Ausmaßen - ihre Prävalenz wird in Deutschland auf bis zu 17% geschätzt. Dabei sind die meisten Fälle milde. Da vermutet wird, dass MCAS vielen weitere Erkrankungen aus dem allergischen und/oder entzündlichen Formenkreis zugrunde liegt oder diese exazerbiert, ist es für Ärzte und alle weiteren Behandelnden wichtig, MCAS im Hinterkopf zu behalten.

Trotz der vielfältigen Erscheinungsformen von MCAS ergibt sich zumeist ein typischer Verlauf, anhand dessen schnell ein erster Verdacht gestellt werden kann. Weitere Hinweise ergeben sich dann durch einen Fragebogen. Da erste Symptome in 

der Regel schon im Kindes- oder spätestens Jugendalter bestanden, ist eine gründliche, vollständige, chronologische Anamnese überaus wichtig. Hat sich der Verdacht weiter erhärtet, kann anhand der Diagnosekriterien mit Hilfe von Mastzellbotenstoffen die Diagnose MCAS gestellt werden. Dazu sind bestimmte Laboruntersuchungen nötig. Bei der Durchführung dieser Labortests ist besonders wichtig, wie die Proben behandelt werden. Die meisten Mastzellbotenstoffe sind sehr thermolabil und bauen sich innerhalb von Minuten in der Probe ab, wenn diese nicht sofort und ununterbrochen gekühlt wird. Zentral bei der Diagnose von MCAS ist auch der Ausschluss bestimmter Differenzialdiagnosen.

Nach der erfolgreichen Diagnose kann die Behandlung beginnen. Zwei wichtige Aspekte der Behandlung liegen im Lebensstil und in Medikamenten. Dabei können auch natürliche Mastzellstabilisatoren unterstützend angewandt werden.

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