Viele mit MCAS fragen sich, ob Zahnmaterialien in ihrer Erkrankung eine Rolle spielen. Auch ich habe mir die Frage schon lange gestellt – sowohl für mich persönlich als auch in meiner Beratung.
Ein Brennen im Mund kann ein Symptom von MCAS sein, und es kommen auch immer wieder Betroffene mit diesem Symptom zu mir. Dieses Brennen kann viele verschiedene Gründe haben, und eine Allergie im Mundbereich (oder auch ein orales Allergiesyndrom, kurz OAS) kann dazugehören. Es kann also Sinn machen, in diesem Fall die möglichen Auslöser zu prüfen – und was liegt (im wahrsten Sinne des Wortes!) näher als Zahnersatzmaterialien, die wir 24/7 im Mund haben?
Als ich letzten Sommer das zweifelhafte Vergnügen einer zerbrochenen Zahnkrone hatte, bin ich dem Thema auf den Grund gegangen. Davon, und von den Erkenntnissen, die sich daraus in der Zwischenzeit ergeben haben, kann ich dir jetzt berichten.
Wie das passiert ist, warum du dir eher keine Sorgen um deine Zahnkronen machen musst und wie ich dadurch auf die Idee kam, eine eventuelle Allergie auf Zahnmaterialien testen zu lassen – das erzähle ich dir hier!
Wenn du lieber schnell den Teil zum Ablauf des Tests lesen möchtest, kannst du aber auch direkt zu „Der Ablauf des Tests“ weiterscrollen.
Wie die Krone zerbrochen ist
Passiert ist das natürlich im Urlaub, wo sonst!
Die konkrete Ursache war ein hartes Stück Weingummi (oops). Nicht die schlaueste Idee – aber meines Erachtens nach sind das trotz allem manchmal die besten!
Ich saß also am See, schaute aufs Wasser, kaute das Weingummi – da tat es ein KNACK im Mund, und dann war nur noch die Hälfte der Krone auf dem Zahn.
Warum du dir um deine Kronen aber keine Sorgen machen musst
Meine Krone war bereits geschwächt – durch die Tatsache, dass durch die Krone hindurch eine Wurzelbehandlung stattgefunden hatte. Das Keramikmaterial (Metall kommt mir nicht mehr an die Kauleiste!) hatte also schon ein großes Loch in der Mitte, gefüllt mit dem Wurzelfüllmaterial. Insofern war das ein gewisser Sonderfall, und bei einer intakten Krone ist das Risiko dafür sicherlich sehr viel kleiner.
Und, was hier natürlich gut war: Der Zahn war durch die Wurzelbehandlung tot, daher hatte ich keine Schmerzen, obwohl nur noch die halbe Krone da war. Ein bisschen süßempfindlich (das kann aber trotzdem vorkommen) und ein ungewohntes Gefühl – aber sonst ganz okay.
Wie es zu dieser Wurzelbehandlung kam, und welche Vorsichtsmaßnahmen und Überlegungen ich dabei getroffen habe, ist eine eigene, lange Story. Die sprengt hier klar den Rahmen, aber wenn du dazu was wissen willst oder ich dazu einen eigenen Post schreiben soll, schreib mir das gerne in die Kommentare!
Das Thema „tote Zähne – ja oder nein, und wenn ja warum, und wenn nein, warum nicht“ ist dabei eine ganz eigene Geschichte. Ich weiß, dass viele Menschen mit MCAS dazu Fragen haben – diese werde ich leider nicht abschließend klären können. Das spielte in meinen Entscheidungen zwar eine Rolle, aber im Moment sind sich auch Zahnfachleute da nicht wirklich einig. Und es so bleibt es aktuell etwas undurchsichtig.
Wie ich auf die Idee kam, eventuelle Allergien auf Zahnmaterial testen zu lassen
Im Grunde denke ich das schon seit 2008. Damals bekam ich meine ersten beiden Kronen – und so um die Jahre 2008 bis 2010 fing es bei mir mit MCAS so richtig an. Es gab weitere, sehr gute Gründe, warum mein Körper einfach nicht mehr geschafft hat, was ich ihm damals so zugemutet habe – aber die Zähne und mögliche Allergien auf das dort verwendete Material blieben immer im Hinterkopf.
Dann kam also letztes die Jahr zerbrochene Krone. Und während eine Hälfte ja nun verloren war, war die zweite Hälfte noch fest, und so habe ich die mit dem Okay meines Zahnarztes vorübergehend weitergetragen.
Das erste größere Fragezeichen entstand schon einige Stunden, nachdem die Krone zerbrochen war: Ich hatte zum ersten (und auch seitdem einzigen) Mal eine Hautreaktion auf die Unterseite meiner Apple Watch. Das ist gar nicht so selten, und sah genauso aus wie die zahlreichen Bilder zu „Apple Watch rash“ – also „Apple Watch Ausschlag“.
Es gibt sogar wissenschaftliche Publikationen dazu – denn natürlich habe ich sofort geschaut, welche Bestandteile der Watch hier wohl verursachend in Frage kommen. Die Hauptauslöser sind anscheinend Nickel oder Acrylate (Kleber). Dinge, die prinzipiell auch bei Zahnmaterial eine Rolle spielen können – gibt es hier einen Zusammenhang?
Das nächste große Fragezeichen kam, als ich in den folgenden zwei Wochen ein deutliches und dauerhaftes Brennen im Mund entwickelt habe – so, als ob ich täglich zu heiß gegessen hätte. Hatte ich aber nicht. Das ist auch wieder weggegangen – aber ich habe es als Hinweis verstanden.
Und da war mir klar: Bevor hier irgendwas repariert und neu festgeklebt wird, lasse ich erst einmal prüfen, ob das überhaupt eine gute Idee ist!
Der Ablauf des Tests
Welches Labor macht Allergietests auf Zahnmaterialien?
Beim nächsten Zahnarzttermin habe ich meinen Zahnarzt darauf angesprochen – der war allerdings… naja, so irgendwo zwischen „wenig überzeugt von der Relevanz“ und „dazu weiß ich nichts“. Gut war allerdings, dass er mir direkt eine Probe von dem geplanten, bereits ausgehärteten Zahnkleber mitgegeben hat. So wie der Zahnkleber dann später auch bei mir im Mund sein wird.
Danach war aber auch klar, dass ich die Sache alleine durchziehen muss.
Ich habe also in meinem MCAS-Netzwerk gefragt, an welches Labor ich mich wenden könnte. Dort wurden IMD Berlin und Biovis genannt – zwei sehr bekannte Namen also. Das hier ist übrigens in keiner Weise gesponsert – ich berichte einfach, was ich gemacht habe. Initiiert und bezahlt wurde das alles von mir.
Also habe ich diese beiden Labore angefragt, welche Tests in meinem Fall sinnvoll wären und wie der Ablauf ist, wenn man nicht zum Labor kommen kann (bei mir aufgrund der Distanz). Dazu habe ich meine E-Mail-Adresse und Telefonnummer hinterlassen.
Von Biovis kam leider schnell eine Quasi-Absage, da sie nicht direkt mit Patienten zusammenarbeiten, sondern alles über Praxen läuft. Da mein Zahnarzt sich ja sehr wenig enthusiastisch gezeigt hatte, wusste ich schon, dass das wahrscheinlich schwierig werden würde. Und jetzt noch eine andere Praxis zu involvieren, erschien mir zeitaufwändig.
Zum Glück hat mich aber das IMD Berlin am nächsten Tag angerufen, um meine Fragen mit mir am Telefon zu klären. Und so habe ich mich entschieden, den Test dort machen zu lassen.
Die Vorbereitung des Tests: Viel Logistik und Planung
Der erste Schritt war, herauszufinden, welche Stoffe ich überhaupt im Mund habe, und welche für die neue Krone geplant sind. Nach einigen E-Mails mit allen Praxen, die in den letzten Jahren an meinen Zähnen gearbeitet hatten, hatte ich das so grob zusammen.
Ich habe mir die Anforderungsscheine vom IMD Berlin genau durchgelesen und dazu die Anleitungen des Labors studiert, was hier Sinn macht und was nicht – und mich dann noch einmal telefonisch rückversichert. Eine dieser Anleitungen findest du hier, eine andere wurde mir allerdings nur per E-Mail vom Labor direkt zugestellt.
Mit dieser Information konnte ich dann die Anforderungsscheine ausfüllen. Diese findet man auf der Seite des IMD Berlin. In meinem Fall war das „Zahnmedizin Selbstzahler“ – denn eine Kassenleistung ist das leider nicht.
Beim Ausfüllen des Anforderungsscheins solltest du überlegen: Was ist wirklich wichtig für mich, und was ist eher verzichtbar? Denn viele Tests zu machen, ist nicht nur teuer, sondern braucht auch viel Blut – und das ist nicht immer sinnvoll. Ich teste lieber Stoffe, die konkret unter Verdacht stehen, und bei denen klar ist, welche Konsequenz ein positiver Befund hat.
Entschieden habe ich mich für einen Lymphozytentransformationstest (LTT) auf Wurzelfüllmaterial und einmal LTT auf Einzelallergene (Nickel) und Nativmaterial (den neuen Kleber) sowie einen Basophilenaktivierungstest (BAT) auf verschiedene, in der Vergangenheit benutzte Kleber und den nun geplanten, neuen Kleber. Das IMD Berlin hat sehr viele Materialien schon im Labor zur Hand – nur den neuen Kleber musste ich mitschicken, aber da hatte mein Zahnarzt mir ja schon das Pröbchen gegeben.
Und da ich gerade dabei war, habe ich auch direkt nochmal gefragt, ob ich meine Trigger mittesten lassen kann: Milch, Hühnerei und Weizen. Ging auch, aber über einen anderen Anforderungsschein: „Spezielle Labor- und Immundiagnostik“.
Die Anforderungsscheine habe ich dann an das IMD zurückgesendet. Dort wurde geprüft, wie viel Blut sie für die geplanten Tests brauchen, und dann wurde ein entsprechendes Set zur Blutabnahme zu mir geschickt. Darin enthalten waren eine Anleitung, jede Menge leere Röhrchen für das Blut, einige Aufkleber zum Selbstbeschriften für die Röhrchen, ein weiteres Röhrchen für eventuell mitgeschickte Materialien und ein Kärtchen mit einem QR-Code zum späteren Abrufen des Ergebnisses (nach bis zu 8 Werktagen).
Ich musste noch einmal beim IMD Berlin nachfragen, wie die Röhrchen beklebt werden sollen – das war nämlich nicht in der Anleitung beschrieben. Und es gab mehr Sticker, als nötig waren, das war also erst einmal etwas verwirrend, und ich wollte ja auch nichts falsch machen. Das hat sich mit dem Anruf aber schnell geklärt.
Wer nimmt mir Blut ab? Die Geschichte einer kleinen Odyssee
In der Zeit habe ich mich dann auch weiter darum gekümmert, jemanden zu finden, der mir Blut abnimmt.
Das war überraschend schwierig!
Meine Hausarztpraxis hat abgelehnt. Da war ich etwas verdattert und habe natürlich gefragt, ob sie einen Tipp haben, wo ich sonst hingehen könnte? „Nein“. Sage ich: „Aber ich kann mir doch nicht selbst Blut abnehmen?“ Ja, dann wüssten sie auch nicht. Am Ende habe ich sie soweit gehabt, dass sie sagte: „Ich frage nochmal nach und melde mich.“ Ob sie nachgefragt hat, kann ich nicht sagen – aber gemeldet hat sie sich jedenfalls nicht.
Also habe ich eine Reihe anderer Praxen in meiner Umgebung angeschrieben, hauptsächlich private Praxen – in der Hoffnung, dass dort jemand bereit wäre, auf Selbstzahlerbasis mein Blut abzuzapfen. Das Ergebnis davon war, dass es für keine Praxis möglich war. Uff.
Dann hat sich aber zum Glück meine Frauenärztin bereit erklärt: „Ja natürlich, die Blutabnahme ist überhaupt kein Problem!“ Puh. Erleichterung.
Und nicht nur das: Ich konnte jederzeit dafür vorbeikommen. Also habe ich dann erst einmal wieder beim IMD Berlin angerufen. Da ich nicht auch nur ansatzweise in der Nähe von Berlin wohne, musste also der hauseigene Kurierdienst eingesetzt werden – und dem man muss mindestens 24 Stunden vor der Blutabnahme Bescheid sagen. Nach einigem Hin und Her konnten wir einen Termin für die Abholung für zwei Tage später von 14-17 Uhr vereinbaren.
Also wieder eine Nachricht an die Praxis: Ich komme in zwei Tagen um 13 Uhr, dann haben wir auch genug Zeitpuffer für die Abholung durch den Kurier. Ok, das passte alles.
Ich war also pünktlich in der Praxis und mir wurden 9 Röhrchen Blut abgenommen (was die Ärztin übrigens bei der nächsten Kontrolle ein halbes Jahr später noch kommentiert hat: „Damals, als ich Ihnen gefühlt einen Liter Blut abgenommen habe“).
Und dann war ich fertig.
Dachte ich zumindest.
Der Kurier war noch nicht da
Um 17:53 kam der Anruf der Ärztin: Sie würde um 18 Uhr gerne Feierabend machen, aber der Kurier sei noch nicht dagewesen. Wir erinnern uns: Termin zwischen 14 und 17 Uhr! Oh no!
Also wieder beim IMD Berlin angerufen: „Ich hatte heute einen Kuriertermin, aber der Kurier ist nicht gekommen!“ Entsetzen am anderen Ende der Leitung. Zum Kurierdienst weiter durchgestellt: Die haben dann versucht, den Kurier zu erreichen. Ich wiederum Updates an die Ärztin gegeben.
Am Ende stellte sich heraus, dass der Kurier wenige Minuten später an der Praxis eingetroffen ist. Es hat also doch alles noch geklappt – aber das fand ich schon etwas verwegen. Um die Uhrzeit kann so eine Praxis schon auch einfach mal zu haben. Und nicht jede Praxis ist bereit, dafür den Feierabend ein bisschen zu schieben (ich habe einfach eine großartige Frauenärztin!). Aber da hätte der Kurier sich auch echt melden können…
Klar, Sachen passieren. Und aus der Reaktion des IMD Berlin hatte ich auch den Eindruck, dass das jetzt zumindest nicht häufig vorkommt. Dennoch würde ich dazu raten, noch mehr Puffer zum Feierabend zu geben als ich. Bei mir ging es nicht anders – aber du kannst es jetzt besser machen.
Man kann das Blut auch bei sich zu Hause abholen lassen. Es soll laut Anleitung (zumindest in meinem Fall – das gilt aber nicht immer) auch nicht gekühlt werden. Dennoch war es mir lieber, wenn es ordnungsgemäß in einer Praxis aufbewahrt wird, bis es sich auf die Reise nach Berlin macht.
Das Ergebnis
Nach etwa einer Woche konnte ich dann auf das Ergebnis über den QR-Code online zugreifen – und wenige Tage später kam es auch als Brief bei mir an.
Ich habe mich sehr gefreut, zu sehen: Keine Allergien auf die getesteten Zahnmaterialien! Und auch meine Trigger sind triggern mich anscheinend nicht auf Basis einer Allergie (ein guter Anfang – ich habe auch durchaus Ideen, warum sie trotzdem konsistente Trigger sind). Eine leichte Sensibilisierung auf Nickel wurde festgestellt – das werde ich beobachten.
Denn tatsächlich habe ich bisher keine Symptome hinsichtlich Nickel bemerkt, und erst wenn ein solcher Befund auch mit Symptomen bei Kontakt mit dem Allergen einhergeht, sollte verzichtet werden. Ohne Symptome ist das einfach erst einmal nur eine Sensibilisierung, und man kann das beobachten, muss aber noch nicht verzichten. Ich bleibe aber wachsam – auch im Hinblick auf mögliche Reaktionen auf Nickel, die über die bekannten Hautreaktionen hinausgehen, wie z.B. das orale Allergiesyndrom.
Genau das mache ich jetzt – und meine neue Krone wurde auch schon festgeklebt.
Update: Erkenntnisse aus der Zwischenzeit
Direkt vor diesem Abschnitt sagte ich, dass ich zwar eine leichte Sensibilisierung gegenüber Nickel habe, aber dazu keine Symptome bemerkt hätte, richtig?
Tja. Das muss ich eventuell zurücknehmen!
Die ganze Hintergrundgeschichte sprengt hier den Rahmen, daher nur ein paar Stichpunkte:
- Der Test ist nun schon ein halbes Jahr her. Inzwischen habe ich bemerkt, dass ein Bauchsymptom möglicherweise auf nickelreiche Lebensmittel reagiert.
- Ein ärztlich mehrfach abgeklärtes, seit sechs Jahren phasenweise auftretendes „Bauchdrücken/-schmerz“ – aber „alles in Ordnung“.
- Beobachtungstest gemacht, bisheriges Ergebnis: Es tritt nach nickelreichen Lebensmitteln auf und bei Verzicht auf größere Mengen Nickel in der Ernährung bleibt es weg.
- Dafür kann es natürlich noch weitere Gründe geben. Gastrointestinale Symptome zusammen mit einer systemische Nickelallergie sind wissenschaftlich gesehen keine Neuigkeit, sondern mehrfach dokumentiert und diskutiert. Gleichzeitig wird außerhalb der Wissenschaft die Nickelallergie mit Nicht-Haut-Symptomen noch kontrovers diskutiert. Erinnert grob an MCAS, oder? 😉 Dennoch: Daher sehe ich den bei mir beobachteten Zusammenhang bisher nicht als „klaren Beweis“ an, sondern bleibe weiter offen, beobachte – und ziehe Schlüsse auf der Basis von Theorie und Praxis.
Mehr Infos zu Nickel und der Nickelallergie im Kurzformat:
- Grundsätzlich brauchen wir kleine Mengen Nickel (als Spurenelement), es ist essenziell – also unverzichtbar.
- Nickel kommt natürlich vor, und ist so auch Teil vieler Lebensmittel – mal mehr, mal weniger.
- Gleichzeitig kann es bei hohen Mengen toxisch sein – das gilt für alle.
- Und bei Menschen mit einer Nickelallergie kann es eben zu allergischen Reaktionen kommen.
- Meistens ist das eine Kontaktallergie: Der Jeansknopf, das Metall am Uhrenband oder der Modeschmuck verursacht bei längerem Hautkontakt ein Ekzem.
- Aber eine Nickelallergie kann eben auch systemisch sein, also mehrere Systeme des Körpers betreffen (und damit auch das, womit der Körper innerlich in Kontakt kommt, z.B. das Essen).
- Anders als andere Allergien hat Nickel Effekte, die abhängig von der Dosis bzw. der Kontaktzeit sind. Man hat also auch als Nickelallergiker:in nicht unbedingt sofort Symptome, sondern eben bei längerem Kontakt auf der Haut oder Überschreiten einer gewissen Dosis.
- Die Nickelallergie ist in der Regel eine Typ-IV-Allergie, und damit nicht durch IgE vermittelt.
- Mehr Infos zu einer Nickelallergie gibt es hier.
- Veröffentlichungen vom Bundesinstitut für Risikobewertung zu Nickel gibt es hier – inklusive einer sehr ausführlichen Tabelle (einfachere Übersichten zeigt dir Google).
Für mich ist die Sache noch in der Abklärung – es ist noch zu früh für endgültige Schlüsse und ich beobachte das weiter. Aber zum Abschluss dieses Blogposts kann ich definitiv sagen:
Manchmal ist ein Test auf Zahnmaterialien deutlich mehr als „nur“ ein Test auf Zahnmaterialien! 😉
Wichtiger Hinweis
Ich hoffe, dir hat mein Erfahrungsbericht weitergeholfen. Wichtig ist mir, klar dazu zu sagen: Ich bin keine Expertin für Zahnmedizin oder Zahntechnik. Mein Bericht stellt keine Empfehlung für ein bestimmtes Vorgehen dar, sondern soll einfach nur teilen, wie ich selbst vorgegangen bin und wie so ein Test als Selbstzahler ablaufen kann. Ob solche Tests in deinem Fall sinnvoll sind, kann nur eine fachkundige Praxis oder ein Labor einschätzen.
Der Test wurde von mir selbst initiiert und bezahlt, es handelt sich nicht um einen gesponserten Post. Ich erwähne die Namen der Labore als Orientierung für dich, nicht als generelle Empfehlung.


